Erfahrungsbericht Trailroc

05.06.2013 22:57

Erfahrungsbericht Trailroc 235 und Trailroc 150

in Kombination mit der Pose Methode

 

                                                            Von Michael Ender - Physiotherapeut, Pose Runner, Ultraläufer

 

 

Ich möchte heute einmal meine Erfahrungen mit den Trailroc 235 und Trailroc 150, sowie die Unterschiede der beiden Schuhe herausstellen.

Ich nutze den Trailroc 235 eigentlich für alles was man auf losem Untergrund so machen kann, vom kurzen Läufchen bis zu langen Ultrarennen. Er bietet für mich die ideale Mischung zwischen Propriozeption (Wahrnehmung durch die Füße) und Schutz der Fußsohle vor spitzen Steinen etc.. Außerdem sitzt der Schuhe durch seine Schnürung im Mittelfußbereich und seiner Anatomic Fit Zehenbox sehr gut am Fuß und ermöglicht ihm seine natürlichen Bewegungen ohne dass der Fuß bei langen Downhillpassagen nach vorn rutscht und die Zehen anstoßen.

Die Sohle ist ein guter Kompromiss zwischen Griffigkeit und Stollenabnutzung, lediglich bei tiefem Matsch und sehr viel losem Schotter kommt das Profil an seine Grenzen. Die Haftung bei Nässe ist jedoch sehr gut.

 

Nun komme ich zum Leichtgewicht Trailroc 150. Dieser Schuh ist ein Hauch von nichts, trägt sich wie eine Socke ( ist im Vergleich zum 235er auch etwas schmäler geschnitten) und bietet maximale Propriozeption, was auch mal schmerzhaft sein kann. Die Sohle ist die gleiche wie beim 235er nur eben viel dünner.

Er ist daher der ideale Schuh für kurze, schnelle Trainingseinheiten sowie kurze Rennen im Gelände bei denen viele Wahrnehmung gefragt ist. Er fordert einem athletisch alles ab, wodurch er aber auch als Trainingsgerät für die allgemeine Athletik eingesetzt werden kann. An diesen Schuh sollte man sich deshalb erst „athletisch heranarbeiten“.

 

Ich hoffe ich konnte euch die Unterschiede etwas näher bringen.

 

Nun noch etwas zu Thema Pose Running. Als Physiotherapeut und Ultraläufer kann ich die Pose Methode von Dr. Nicolas Romanov nur empfehlen. Es ist die ideale Art und Weise verletzungsfrei zu laufen, egal ob auf kurzen, intensiven oder auf langen Distanzen.

Die Aufprallkräfte werden sehr physiologisch (natürlich für den Körper) in die Muskulatur geleitet, wodurch der passive Stützapparat geschont bzw. ideal belastet wird.

Ich kann es jedem Läufer, egal ob Gelegenheits- oder Profiläufer, nur empfehlen sich diese Lauftechnik anzueignen. Dies ist jedoch selbst schwer möglich, da es der Korrektur von Außen bedarf, deshalb empfehle ich einen Pose-Methode-Seminar zu besuchen z.B. hier beim netten Team von Effective-Running.de.

 

Sportliche Grüße

 

Michael Ender